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Mit „köln“ getaggte auf stonehope:


eine Woche nach dem Konzert im Gloria in Köln komme ich dann doch nochmal dazu ein paar Takte zu bloggen

In erster Linie war das Konzert laut, laut und nochmal laut. Man musste leider den Eindruck gewinnen, dass der Mischer komplett Taub ist. Das Konzert topt dann fast den Apocalyptica besuch vor einigen Jahren im E-Werk.

Nach meinem Geschmack viel zu laut, Ohrstopfen finde ich ja gräusslich, man hat immer das Gefühl mit dicken Handschuhen etwas anfassen zu wollen, das habe ich aber mit einem ordentlichen temporären Tinnitus bezahlt.

Leider war der Mix nicht einfach nur zu laut, der Mix war auch unglaublich unausgewogen, am Ende des Konzerts habe ich eigentlich nur noch den Bass von Bent gehört, dieser Basssound war im wahrsten Sinne des des Wortes beeindruckend.

Letztes Jahr in Gebäude 9 war es zwar auch laut aber doch insgesamt sehr ausgewogen.

So, genug geranted.

Das Publikum und die Location waren ganz nach meinem Geschmack, kein allzu lautes gebrabbel und dem tosenden applaus nach ein fetter Haufen Psychonauts im ausverkauften Gloria.

Abgesehen vom Sound gab es ein beeindruckendes Set aus alten und neuen Titeln, Zu beginn wurde mit On my Pillow, Mountain ( kannte ich noch gar nicht) und s.t.g richtig gut losgerockt. Mit Sail On und The Bomb-Proof Roll and Beyond (for Arnie Hassle) ging es dann auch nahtlos so weiter, die Tanzeinlage in Mountain fand ich sehr amüsant.

The Alchemyst fand ich dann leider total verhunzt, Bent hatte schon zu beginn Probleme mit seinem Bass. Plan#1 fand ich dann auch weniger gelungen.

Richtige wurde es dann wieder mit Riding The Tiger, Timothys Monster und Un Chien D'Espace, letzteres fand ich eines der Highlights des Konzert. Ein langer und richtig guter Spannungsbogen zog sich komplett durch.

Der beginn von Cornucopia war dann endlich mal wieder eine kurze Erholung für die Ohren, um gleich weider mit Starhammer voll niedergemetzelt zu werden, beides recht gelungen...

Die erste Zugabe entpuppte sich als absolutes Highlight, ein halb vom Publikum gesungenes Feel mit anschliessendem Trapdoor sorgte für ordentliche Ganzkörpergänsehäute. Coalmine Pony und x-3 rockten dann wieder ganz gut.
Zum Abschluss dann der Knaller: Gullible Travails vom letzten Alnum. Seitdem Heavy Metal Fruit im Januar erschienen ist, sind Gullivers Reisen innerhalb kürzester Zeit zu meinem Lieblings Motorpsychostück geworden, ich habe mich allerdings die ganze Zeit schon gefragt, wie man dieses Bombast Stück mit zig übereinandergelgeten Bass und Gitarrenspuren und einem sehr ausgefeiltem Gesang mit weiblicher Unterstützung wohl mit 3 Nasen und Live nicht gerade Sangesbegabten Jungs auf die Bühne bringen will.
Und was soll ich sagen, es hat mich weggepustet, in jeder hinsicht ist das Stück gelungen, selbst gesanglich haben mich Bent und Snah an dieser Stelle überzeugt. Am Ende dann doch wieder ein Grund bei der nächsten Tour wieder mit dabei zu sein, und dann hoffentlich mit einem besseren Mixer.

Die Setliste habe ich freundlicherweise dem Motorpsycho Forum entnommen.

Ein paar Schnappschüsse:

Motorpsycho Köln 28.05.2010 9
Motorpsycho Köln 28.05.2010 4

mehr von meinem Bildern gibt es bei flickr: Motorpsycho set


Einige nette Videos von der Tour habe ich bei Vimeo gefunden:

MOTOR PSYCHO live at AB-BRUSSELS 30-5-10 (part1) from bernie van hecke on Vimeo.

She Left On The Sunship


MOTOR PSYCHO live at AB-BRUSSELS 30-5-10 (part2) from bernie van hecke on Vimeo.

Gullible's Travails from HEAVY METAL FRUIT (2010)